Hier: Lebensraum – Sachstand

Schadensverhinderung ist die Lösung von Risiken!

 BERGBAU-Folgen verschärfen KLIMA-Folgen
im Raum zwischen Niederrhein und Maas!

Bergbauliche Eingriffe zur Rohstoffgewinnung sind
generell
Eingriffe in den Wasserhaushalt !

Die Folgen sind irreparabel!

Zusammenfassung der Systemkritik vom 10.Nov. 2021:
Anschreiben Ausblick 20XX-PC      Ausblick 20XX-PC

  HochWasser- und InfrastrukturSchutz-Initiative am Niederrhein (HWS)       Xanten, 13.09.2021

Aufruf zum Paradigmenwechsel für eine Kritische Infrastruktur

 Liebe Freunde und Mitbewohner am linken Niederrhein,
sehr geehrte Damen und Herren, 

wir lieben unseren Lebensraum, wir wohnen und arbeiten hier, hier pflegen wir Kontakte zu unseren Verwandten und Freunden. Wir haben eine intakte Infrastruktur. Die allerdings durch den Untertagebergbau und den weiteren Kiesabbau einer permanenten Beeinträchtigung unterliegt und uns viele Freiheiten und Sicherheiten nimmt.

Doch eine Sorge treibt uns, dass unser Gemeinwesen durch eine nicht mehr auszuschließende klimabedingte Wasserflut vernichteten kann. Im Gegensatz zum Bergischen Land kann das hier einströmende Rheinwasser/Starkregen nicht mehr abfließen. Was das für unsere Region bedeutet, wurde in einer Studie von 2000 sehr deutlich herausgestellt indem kulturelle, ökologische und ökonomische Schäden und sonstige Nutzungen zu erwarten sind.

Vor Rheinhochwasser kann man unseren wertvollen Lebensraum und Wirtschaftsraum schützen, indem ein angepasster Hochwasserschutz nach modifizierten Richtlinien verpflichtend gestaltet und von unabhängiger Stelle (Deich-TÜV) einer ständigen Überprüfung unterliegen würde.

Wir leben -historisch gesehen- in einem potenziellen Überflutungsgebiet. Durch den über hundertjährigen Untertage-Bergbau wurde dieses abflusslose Gebiet so weit abgesengt, dass durch den Einfluss von Rheinhochwasser/Starkregen es zu Einstauhöhen von 15 Meter kommen wird.

Haben Sie die Bilder von der Eifel noch vor Augen? Hier bei uns wird das Stauwasser nicht abfließen! Für viele Menschen wird eine sichere Flucht aus dem überschwemmten Gebieten unmöglich sein. Wie es von der Bezirksregierung heißt, ist eine Rettung der vielen Menschen und Tiere aus den Siedlungs- und Wirtschaftsgebiet nicht möglich!

Wenn man dann im Kreis Wesel, den Kommunen, nur über die Funktion des Katastrophenschutzes diskutiert, dann akzeptiert man die Katastrophe und tausende Flutopfer und immense Schäden bis hin zum Totalschaden.

Die Landesregierung rät zur Eigenvorsorge. Ganz bewusst werden die hiesigen bergbaulichen Gefährdungen an unserem Gemeinwesen ignoriert. Einen Deich-TÜV will man nicht. Fluchtwege und -Ziele sind im Rahmen des Katastrophenschutzes nicht installiert.

Unterstützen auch Sie die Forderung an die Landesregierung zu einer vorsorgenden und schadensverhindernde Strategie. Ein weiter so ist gemeinschädlich. Flutopfer und -Schäden sind vermeidbar. Ein Paradigmenwechsel ist unerlässlich.

Anlagen: Ignoriertes RISIKOPotUeberschwemmungsgebiet

H.-Peter Feldmann

Was sagt uns die Wasserstraßenkarte Westeuropas unter logistischen Gesichtspunkten?

1.  Mit dem Schiff kann nur der Nordseehafen Rotterdam erreicht werden

2.  Die Benelux-Länder sind untereinander vernetzt.
Nach Deutschland führt  keine schiffbare Wasserstraße

3.  Ein schiffbarer Wasserweg Richtung Benelux-Länder und Frankreich
ist längst überfällig
(welche Erwartungen bestehen:
RMS-Trassenentwuerfe -L.Schroeder  RMS-Denkschriften etc-L.Schroeder) 

Strategie:
Logistische Chance, Vernetzung der Westeuropäischen Wasserstraßen
Entlastung des Zwischenstaatlichen Güterverkehrs. Verlagerung von der Straße auf die Wasserstraße
Zwecknutzung der Braunkohle-Tagebauseen. Urbanität im Raum eines neuen Wasserweges
Aus übergeordneter Sicht: Risikominderung hochwassergefährdeter Niederrheinmetropole durch Gerinneentlastung

Übersicht von Extremabflüsse am Rhein, Neckar, Main, Mosel Extremereignisse Rhein

Bergbaumedaillen vom Verbundbergwerk Rheinland der RUHRKOHLE AG. Ein Steinkohle-Bergwerk im Wirkungsbereich am linken Niederrhein